Afrika helfen bedeutet Fluchtanreize setzen – hören wir mit beidem auf!

Unsere These: Entwicklungshilfe (und andere Hilfen) fördert Fluchtursachen und behindert die Wirtschaft der Empfängerländer.

Im Jahr 2013 (letztes statistisches Jahr mit komplett vorliegenden Zahlen) bekamen in der Reihenfolge Syrien, Palästina, Sudan, Südsudan, Jordanien, Libanon, Somalia, Äthiopien, Afghanistan und Kongo die meiste Entwicklungshilfe. Der Zusammenhang „Anzahl Flüchtender“ zu „Höhe der Entwicklungshilfe“ ist signifikant.

Falsch ist die These, „wir zahlen Entwicklungshilfe, damit weniger flüchten“. Gesamt Afrika bekam zwischen 1960 und heute 555 Milliarden Euro Entwicklungshilfe. Ergebnis für die Wirtschaftskraft afrikanischer Länder: Null. Die Leute begannen aus Afrika zu flüchten. Asiatische Länder mussten allein wirtschaften. Fluchtbewegungen aus Asien (ohne Arabien) sind selten. Das kleine Malaysia stand 1960 wirtschaftlich ungefähr auf einer Stufe mit Ghana. Beide Länder waren britische Kolonien, beide waren 1957 unabhängig geworden. Selbst die Einwohnerzahl ist fast gleich. Das Bruttoinlandsprodukt Malaysias stieg bis zum Jahr 2003 auf rund das Viereinhalbfache, nach Kaufkraftparitäten. Ghana steht dagegen heute immer noch dort, wo es 1960 war.

Entwicklungshilfe fördert Fluchtursachen, weil es die Wirtschaft des Landes behindert und korrupte Eliten stärkt. Eine statistische Vakanz, die mit ein paar Jahren mehr Mathematik im Studium den Ministeriumsvertretern hätte auffallen müssen.

Zahlen lügen nicht. Sich der Logik der Mathematik zu entziehen, liebe Politikerinnen und Politiker ist … na, ihr kommt selbst drauf.

Der Druck in den Ländern selbst etwas zu verändern sinkt durch jeden Euro Entwicklungshilfe. Die Einsicht, Frieden als Basis für erfolgreiches Wirtschaften zu halten wird durch Entwicklungshilfe konterkariert. Entwicklungshilfe fördert Korruption genauso wie die Agrarhilfen in Europa die Mafia auf den Plan riefen.

Hören wir damit auf.

 

Zahlen Details Entwicklungshilfe 2013