Abstoßend: Qualitätspresse verharmlost IS Angriff auf Manchester mit erfundenen „Fakten“

„Vorfall“ oder „Einzelfall“ – so bezeichneten anerkannte deutsche Qualitätsmedien den heutigen IS-Angriff auf Manchester bei dem 22 Kinder und Jugendliche zerfetzt wurden und 59 weitere schwer verletzt worden sind.

Begriffe wie „Einzeltäter“ erfinden die Medien, parallel dazu werden die üblichen Beileidsbekundungen deutscher Politiker über den Äther gejagt.

Offenbar, jedenfalls fällt uns keine weitere Begründung ein, verschließen Teile der Medien absichtlich die Augen vor den Tatsachen und wollen die Fakten vor der beunruhigten Bevölkerung fern halten. Das kommt dem Begriff der Lüge bedrohlich nahe.

Die WELT kompakt schreibt unter der Überschrift „Hochamt des staatsnahen Protestantismus“ beim Kirchentag wird Schulterschluss mit der etablierten Politik zelebriert, wie es ihn seit mehr als 100 Jahren nicht mehr gegeben hat.

Fakt: Es gibt bei allen diesen Angriffen das gleiche Muster. Angreifer sind ausnahmslos Gläubige des Islam. Es ist ein Angriff des IS, ein asymetrischer Angriff mit den vorhandenen Mitteln und erklärten Strategien unseres Kriegsgegners in der Levante. Die Nachrichtenagentur des IS, Amaq, bestätigte den Angriff. Bereits vier Stunden vor dem Angriff wies der IS auf „#manchesterattack“ hin.

Liebe Medienvertreter: Es sind keine Einzelfälle, die Angreifer sind nicht geisteskrank, es sich keine „Männer“, wie ihr in letzter Zeit islamische Angreifer zu bezeichnen pflegt. Wir werden angegriffen. Wir sollten den Kampf annehmen, denn es ist überhaupt nicht sicher, dass wir als Sieger aus dem Kampf hervorgehen werden und unsere Länder mit ihrer Sprache und Kultur behalten können.

Die Zeit läuft.

BMJV Maas und sein Justizministerium im Dauerkampf gegen die Meinungsfreiheit

Bundesjustizminister Maas will ein offensichtlich grundrechtswidriges Gesetz, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), in Windeseile durch den Bundestag bringen. Ziel von Maas ist es, Twitter, Facebook und Co. zu zwingen, „Hasspostings“ innerhalb von 24 Stunden zu löschen. „BMJV Maas und sein Justizministerium im Dauerkampf gegen die Meinungsfreiheit“ weiterlesen

Zustände wie in China oder der Türkei: immer mehr Zensur in den deutschsprachigen sozialen Medien

„Withheld“-Accounts wie diesen Twitter-Account von „HartesGeld“ sieht man seit kurzem immer häufiger in den sozialen Medien in Deutschland: withheld (unterdrückt) in Deutschland. Die Informationen, die diese Personen anbieten, werden von Twitter in Deutschland nicht mehr öffentlich angeboten, sie werden gefiltert und somit zensiert. Wir halten das für grundrechtswidrig. „Zustände wie in China oder der Türkei: immer mehr Zensur in den deutschsprachigen sozialen Medien“ weiterlesen

Twitter-Datenanalyse von netzpolitik.org – jetzt spricht die AfD (Teil 2)

netzpolitik.org scheint es sich zum Ziel gesetzt zu haben, die Partei Alternative für Deutschland (AfD) im Internet, speziell auf Twitter, aufs Korn zu nehmen. Zu Recht? Im zweiten Teil einer Serie über dieses Thema, welches seit Mitte April bei netzpolitik.org als Serie erscheint, wollte Markus Reuter, Journalist bei netzpolitik.org, dieses Ziel über eine Analyse des Twitter-Accounts @balleryna nachweisen.

Frage und gleichzeitig Behauptung von netzpolitik.org: "Wo steht @balleryna im Netzwerk der AfD?"

Mit dieser Formulierung wird bereits in der Frage unterstellt, es würde im Internet respektive auf Twitter ein offizielles oder ein undercover AfD Netzwerk geben. Weder journalistisch fein noch korrekt – im Verhör würde man wohl von unerlaubten Vernehmungsmethoden sprechen.

Die schnöden Fakten lauten:

  1. Der von netzpolitik.org in den Focus genommene Twitter-Account @balleryna ist weder ein offizieller noch ein inoffizieller AfD-Account.
  2. AfD-Netzwerk: Es gibt diese von netzpolitik.org unterstellte (locker) organisierte Gruppe von Personen mit gleichen Interessen, die sich gegenseitig unterstützen, indem sie sich z. B. mit Informationen versorgen, nicht, jedenfalls nicht in einem Maße, welches über ein „Folgen“ oder „Retweeten“, welches Millionen Menschen weltweit praktizieren, hinaus geht.
  3. Indirekt bestätigt netzpolitik.org in seinem Beitrag sogar unsere Analyse: „Der Account (@balleryna) formuliert immer wieder eigene Tweets zu aktuellen Anlässen. Diese Tweets erscheinen originär auf dem Account und nicht bei vielen anderen Accounts, wie dies bei einem Botnetz der Fall wäre.“ Einzig mögliche Schlussfolgerung: die AfD macht sich die Kommunikation von @balleryna eben nicht zu eigen, da sie die Tweets nicht an ihre Follower weiterleitet (retweetet).

Wir erbaten eine Stellungnahme des AfD Twitter-Teams aus Nordrhein-Westfalen:

Dort hat man den Eindruck, von netzpolitik.org unfair behandelt worden zu sein, allerdings hätte es auch positive Effekte gegeben:

AfD: "Mancher Unterstützer war bisher gar kein Mitglied der AfD, kündigte aber nun an, er werde in Reaktion auf den tendenziösen Artikel des genannten Blogs in Kürze unserer Partei beitreten."

Bei der AfD freut man sich „über diese positiven, wenngleich von den #noAfD-Bloggern so nicht gewollten, Konsequenzen. Ferner freut sich die AfD auch weiterhin über jeden Helfer, auch wenn dieser keine Mitgliedschaft anstrebt.“

Und weiter in der Stellungnahme der AfD:

„Wir verurteilen sämtliche Versuche regierungsnaher Autoren, solche ehrenamtlichen, weil wohlgemerkt nicht von uns bezahlten, Tweeps zu verunsichern und aus Angst um ihre Anonymität und somit Sicherheit von der AfD abrücken zu lassen.

Wir danken bei dieser Gelegenheit allen Bürgern, die sich hinter den von Netzpolitik-org angegriffenen Twitterkonten verbergen, für ihren Einsatz für Deutschland und NRW, für die direkte Demokratie, für die Meinungsfreiheit, für den Datenschutz und für die Bürgerrechte.“


(kursiv = Zitat)

Unsere Analyse:  die Vorwürfe von netzpolitik.org erscheinen arg konstruiert und betreffen die AfD selbst weder im Kernbereich noch deren digitale Kommunikation.

Unseren Teil 1 findet ihr hier.

Neutral geht anders: netzpolitik.org über die AfD auf Twitter (Teil 1)

Neutral geht anders: netzpolitik.org über die AfD auf Twitter (Teil 1)

Auf netzpolitik.org erscheint dieser Tage eine Reihe von Artikeln über die AfD auf Twitter. Dabei gibt netzpolitik.org offen zu, generell nicht neutral zu sein.

netzpolitik.org über netzpolitik.org: Wir verstehen uns als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral.

„Neutral geht anders: netzpolitik.org über die AfD auf Twitter (Teil 1)“ weiterlesen

Zensur? Facebook wirbt mit Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen

Facebook veröffentlicht in deutschen Tageszeitungen ganzseitige Anzeigen mit Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen. Unter kurzen Überschriften wie „Lies Überschriften kritisch“, „Sieh dir die URL genau an“, „Überprüfe die Quelle“, „Achte auf ungewöhnliche Formulierungen“, „Sieh dir Fotos genau an“, „Überprüfe die Datumsangaben“ und „Überprüfe die Beweise“ wird allgemein an die Kritikfähigkeit der User appelliert. „Zensur? Facebook wirbt mit Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen“ weiterlesen

Maas und das Ende des Rechtsstaates: Twitter zensiert bereits Karrikaturen

Das soziale Nachrichtennetzwerk Twitter hat begonnen, exklusiv für die Bundesregierung und nur in Deutschland Inhalte zu blocken. „Maas und das Ende des Rechtsstaates: Twitter zensiert bereits Karrikaturen“ weiterlesen

Heiko Maas im Kampf gegen Fake News, Hass und Hetze im Internet

Justizminister Maas, SPD, plant ein Gesetz welches Provider sozialer Medien ohne eigenen Content wie Facebook oder Twitter gegen Strafandrohung verpflichtet, wegen fake news, Hass, Hetze oder strafbarer Inhalte gemeldete Postings in 24 Stunden, höchstens einer Woche, zu löschen. „Heiko Maas im Kampf gegen Fake News, Hass und Hetze im Internet“ weiterlesen