Die Bagetellisierung des IS durch deutsche Medien nimmt skurile Formen an

Der IS treibt in Europa sein mörderisches Unwesen. Die Motivation beziehen die IS-Soldaten, gleich welcher Nationalität oder welchen Geschlechts, aus dem Koran.

Deutsche Medien ficht das nicht an. Sie sprechen, wenn zum Beispiel in Berlin der Tunesier Amri ein Blutbad anrichtet, ein Bachir Hamou aus Algerien französische Soldaten in Paris überfährt oder es zu der Bluttat mit Lkw in Nizza gekommen ist lieber von einem

  • Unfall
  • Vorfall
  • Unfallflucht
  • unklarem Sachverhalt
    oder, wie gestern zu dem IS Angriff in Paris, von einem schlechten
  • Ausweichmanöver.

Verrückt, meint ihr? Das sehen viele Medienvertreter anders.

Selbst wenn der IS Angreifer im Moment der Attacke „Allahu Akbar“ ruft, sehen sie noch längst keinen Zusammenhang mit dem Islam, dem Koran oder dem IS. Der gute Mann oder die gute Frau, die hier ihrem Handwerk nachgehen könnten doch wahlweise

  • psychisch labil (sehr gern genommen)
  • traumatisiert
  • drogenabhängig
  • labil
  • oder mental angeschlagen sein,zumindest sei, wenn moslemische Angreifer „Allahu Akbar“ rufen, der Sachverhalt unklar. Völlig unklar, was die Tat bezwecken soll, ist auch der Ausruf „Ungläubige, ihr sollt sterben!“, während der Abschlachtorgie. Was um Himmels willen könnte der Schutzsuchende damit nur gemeint haben?

Sie meinen, jetzt wäre das Ende der medialen Verrücktheiten erreicht? Bei weitem nicht. Wenn alles Ignorieren nicht hilft, muss es doch zumindest ein

  • Einzeltäter gewesen sein, dessen
  • Radikalisierung spontan erfolgte und der nur durch Zufall den Angriff wochenlang vorher plante, Bomben baute, Waffen beschaffte und ähnliches. Dies alles lässt unsere Qualitätspresse nicht zögern, uns folgendes zu erklären:

Wir haben versagt. Aufgrund mangelnder Zuwendung, auch finanzieller Art, musste sich unser geliebter Ahmad A. zwangsläufig spontan radikalisieren. Sie lachen? Die Presse ermittelte im Flüchtlingsheim tatsächlich die wahre Ursache für die Spontanradikalisierung. Dort war nämlich die Anzahl der Duschen etwas zu gering. Kein Witz. Wichtig ist lediglich die absolute Verallgemeinerung, dass es sich um einen „Mann“ handelt (wahlweise natürlich auch um eine Frau).

Lerne und merke: ein Einzeltäter muss nicht alleine handeln.

Wie das geht, weiß ich nicht. Damit befinde ich mich in bester Gesellschaft mit dem Strafgesetzbuch. Wenn Sie wissen möchten, wie Einzeltäter gemeinsam vorgehen, fragen Sie bei Tagesschau, heute & Co. nach und vergessen Sie danach nicht, uns die Antwort weiterzuleiten.

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