Schlepperei im Mittelmeer – jetzt geht es den Schleppern an den Kragen

Mehrere NGO-Schiffe holten Monate lang unbehelligt Migranten an der 12 Meilen Zone nahe der libyschen Küste ab und schipperten sie übers Mittelmeer nach Italien, obwohl Häfen in Libyen und Tunesien nur wenige Seemeilen entfernt lagen.

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Ein Schiff, welches permanent zwischen libyscher Küste und Italien hin und her fährt rettet nicht, es schleppt illegal Migranten in die EU. Es übernimmt für die nordafrikanischen Schlepper arbeitsteilig die Route über das Mittelmeer. Diese Schiffe sind unzweifelhaft Teil des Businessplans der nordafrikanischen Schlepperbanden, sie befeuern als sichere Fähre sogar noch den Migrationsdruck in Zentralafrika. Hier sind Küstenwache, Marine und Staatsanwalt gefragt.

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Seenotrettung bezieht sich zunächst darauf, dass zufällig vorbei kommende Schiffe zur Seenotrettung verpflichtet sind. Eine Perversion der Seenotrettung tritt ein, wenn sich Personen absichtlich in vermeintliche Seenot begeben, um „gerettet“ zu werden.

Nach dem die „Iuventa“ von den italienischen Behörden bereits beschlagnahmt wurde, soll jetzt der „Sea Watch“ verboten werden, italienische Häfen anzulaufen. Ein längst überfälliger Schritt. Beobachtet werden die für die Schlepper den Transport übernehmenden Schiffe von der „C Star“ der NGO DefendEurope, welche das Tatgeschehen für die Öffentlichkeit transparent macht.

siehe auch: Mittelmeerroute wird geschlossen – C Star von DefendEurope vor Ort

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